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Zucker, Nieren und Menschenrechte

Zum letzten Mal bin ich unterwegs in Chinandega und El Viejo. Bis zum Einsetzen der Regenzeit läuft hier die Ernte auf Hochtouren. …

Bitterer Zucker: Tote in Chichigalpa

Bericht von Heinz Reinke, Nica-Forum Heidelberg, über die Schüsse auf protestierende Arbeiter in Chichigalpa und die anschließenden Zusammenstöße in der Stadt.

Chichigalpa ist unvergessen

Augenzeugenbericht über die Auseinandersetzungen vor den Agrospritfabriken. Heinz Reinke vom Nica-Forum Heidelberg ist zur Zeit in Mittelamerika unterwegs, wo er sich u.a. mit den streikenden ZuckerrohrarbeiterInnen trifft und nach Unterstützungsmöglicheiten sucht.

Ein Toter bei Unruhen in Chinandega

Artikel aus El Nuevo Diario von 21.01.2014 über die Schüsse auf protestierende Zuckerrohrarbeiter am 18.1.2014 vor der Zuckerrohrfabrik. Der Artikel stützt sich vor allem auf die Aussagen der Polizei stützt und verliert kein Wort über den Grund der Unruhen.

Die nächste Bundesregierung, ihre Agrar- und Handelspolitik…

..und was das alles mit Niereninsuffizienz in Nicaragua zu tun hat.

Agrokraftstoffe sind in den vergangenen Jahren durch Beimischungsquoten, Investitionsanreize und steuerliche Vergünstigungen stark gefördert worden. Wir haben deshalb im August 2013 anlässlich der Bundestagswahl die im Parlament vertretenen Parteien dazu befragt und dokumentieren hier eine Zusammenfassung der Antworten der Parteien.

Zuckerrohr und die Insel der Witwen

Was vor wenigen Jahren noch Rätsel aufgab, ist mittlerweile eindeutig: Unser Rohstoffhunger bedroht das Leben zahlreicher ArbeiterInnen auf den Zuckerrohrplantagen Nicaraguas. Die Arbeit mit dem Zuckerrohr, das u.a. für die Produktion von Agrosprit benötigt wird, führt bei immer mehr Menschen zu chronischem Nierenversagen. Laura Verweyen von der Christliche Initiative Romero hat betroffene ArbeiterInnen in Nicaragua getroffen.

Kehrtwende in der Biokraftsstoffpolitik der EU?

Am 11.September 2013 beschloss das EU-Parlament, die Beimischungsquote für Agrotreibstoffe auf nur noch 6 Prozent zu senken. Bislang lag die Zielvorgabe bei einer Steigerung der Quote auf 10 Prozent bis 2020. Nach dem EU-Parlament wird voraussichtlich im Herbst auch der EU-Ministerrat über den „Biosprit” entscheiden. In wie weit die Mitgliedsstaaten diese Kehrtwende nachvollziehen, ist jedoch noch offen.

Wahlprüfsteine von medico international und dem Infobüro Nicaragua

Mit Blick auf die Bundestagswahl am 22.September haben medico international und das Informationsbüro Nicaragua die im Bundestag vertretenen Parteien sowie die Piratenpartei gebeten, ihre jeweiligen Positionen in Hinblick auf die Förderung von Kraftstoffen aus Energiepflanzen (Agrokraftstoffe) und deren Import aus den Ländern des Globalen Südens darzulegen.

Unterschriftenkampagne von “Rettet den Regenwald”

” An die Politiker der EU und Mitgliedsregierungen,
ich bin nicht damit einverstanden, dass die EU weiter am `Biosprit´ festhalten will. Dadurch verschärft der Kraftstoff vom Acker nicht nur den Hunger auf der Welt. Die industriellen Monokulturen breiten sich auch weltweit auf Kosten der natürlichen Ökosysteme aus und vernichten die Artenvielfalt.
Bitte schaffen Sie daher unverzüglich die Beimischungspflicht von Agrosprit ab und streichen Sie sämtliche steuerlichen Vergünstigungen, Subventionen und Importe.”

"Wenn das Land zur Ware wird"

Wenn das Land zur Ware wird

Die Bildungsinitiative Zwischenzeit e.V. (Münster) führt ein neues Film- und Bildungsprojekt über die Zerstörung der Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung in Südmexiko aufgrund …

AGROSPRIT UND SEINE AUSWIRKUNGEN IN ZENTRALAMERIKA

Agrosprit – also Treibstoff aus Pflanzen oder organischen Abfällen – galt lange Zeit als Hoffnungsträger der Energiewende. Mittlerweile ist diese Euphorie etwas verflogen – auch, weil mit zunehmender Kritik von Umweltverbänden und Menschenrechtsorganisationen zunehmend Zweifel an der tatsächlichen „Nachhaltigkeit“ der Nutzung von Energiepflanzen aufkamen.