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Gesundheitliche Folgen des Zuckerrohranbaus

Beiträge, die sich mit den gesundheitlichen Folgen für die Arbeiter aufgrund des Einsatzes von Agrarchemie befassen, z.B. chronischer Niereninsuffizienz

Das geht an die Nieren

Aktueller Bericht über die Nierenerkrankungen und die gesundheitlichen Ursachen vom Juli 2014

Zucker, Nieren und Menschenrechte

Zum letzten Mal bin ich unterwegs in Chinandega und El Viejo. Bis zum Einsetzen der Regenzeit läuft hier die Ernte auf Hochtouren. …

Bitterer Zucker: Tote in Chichigalpa

Bericht von Heinz Reinke, Nica-Forum Heidelberg, über die Schüsse auf protestierende Arbeiter in Chichigalpa und die anschließenden Zusammenstöße in der Stadt.

Chichigalpa ist unvergessen

Augenzeugenbericht über die Auseinandersetzungen vor den Agrospritfabriken. Heinz Reinke vom Nica-Forum Heidelberg ist zur Zeit in Mittelamerika unterwegs, wo er sich u.a. mit den streikenden ZuckerrohrarbeiterInnen trifft und nach Unterstützungsmöglicheiten sucht.

Zuckerrohr und die Insel der Witwen

Was vor wenigen Jahren noch Rätsel aufgab, ist mittlerweile eindeutig: Unser Rohstoffhunger bedroht das Leben zahlreicher ArbeiterInnen auf den Zuckerrohrplantagen Nicaraguas. Die Arbeit mit dem Zuckerrohr, das u.a. für die Produktion von Agrosprit benötigt wird, führt bei immer mehr Menschen zu chronischem Nierenversagen. Laura Verweyen von der Christliche Initiative Romero hat betroffene ArbeiterInnen in Nicaragua getroffen.

Wahlprüfsteine von medico international und dem Infobüro Nicaragua

Mit Blick auf die Bundestagswahl am 22.September haben medico international und das Informationsbüro Nicaragua die im Bundestag vertretenen Parteien sowie die Piratenpartei gebeten, ihre jeweiligen Positionen in Hinblick auf die Förderung von Kraftstoffen aus Energiepflanzen (Agrokraftstoffe) und deren Import aus den Ländern des Globalen Südens darzulegen.

AGROSPRIT UND SEINE AUSWIRKUNGEN IN ZENTRALAMERIKA

Agrosprit – also Treibstoff aus Pflanzen oder organischen Abfällen – galt lange Zeit als Hoffnungsträger der Energiewende. Mittlerweile ist diese Euphorie etwas verflogen – auch, weil mit zunehmender Kritik von Umweltverbänden und Menschenrechtsorganisationen zunehmend Zweifel an der tatsächlichen „Nachhaltigkeit“ der Nutzung von Energiepflanzen aufkamen.

AGROSPRIT IN NICARAGUA

Quint Czymmek berichtet über die Förderungspolitik der deutschen Bundesregierung für Agrospritprojekte, insbesonere für eines der größten Unternehmen in Nicaragua. Der offensichtliche Zusammenhang zwischen der häufigen Erkrankung an Niereninsuffizienz und dem extensiven Einsatz von Pestiziden und Chemiecocktails wird von der Regierung nicht gesehen.

WAS EUROPÄISCHE RICHTLINIEN AUF NICARAGUANISCHEN FELDERN ANRICHTEN

Klaus Hess vom Informationsbüro Nicaragua kritisiert die europäische Agrarpolitik, fordert einen Stopp der Förderung von Monokulturen in den Ländern des Südens und eine angemessene Entschädigung für diejenigen, die aufgrund der chemieintensiven Produktionsweise ihre Gesundheit eingebüßt haben.

NACHHALTIGER AGROSPRIT – DIE ZERTIFIZIERUNGSLÜGE

Jana Herbst hat im Jahr 2012 in Nicaragua zu den Wirkungen Nachhaltigkeitszertifizierungen von Bioethanolproduzierenden Unternehmen geforscht und musste feststellen: Ob mit oder ohne Zertifikat – nachhaltig sind die Monokulturen weder in ökologischer noch sozialer Hinsicht.